Sprachrohr für das Niederdeutsche: Plattdeutscher Rat neu gewählt
Frischer Wind und bewährte Kräfte: Der Plattdeutsche Rat Schleswig-Holstein wurde neu besetzt. Das ehrenamtliche Gremium startet mit zwei neuen Gesichtern und fünf wiedergewählten Mitgliedern in die vierjährige Amtszeit, um Plattdeutsch auf politischer Ebene eine starke Stimme zu geben
Am Freitagnachmittag wurde der Plattdeutscher Rat Schleswig-Holstein in Kiel neu gewählt. Das ehrenamtliche Gremium, das die Belange der Plattdeutschen Sprechergruppe gegenüber der Politik vertritt, besteht aus sieben Mitgliedern und wird alle vier Jahre neu zusammengesetzt. Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten aus dem ganzen Land stellten sich auf der Niederdeutschen Bühne am Wilhelmsplatz den Wählerinnen und Wählern in einem „Fohrstohl-Plädoyer“ (Elevator Pitch) vor, danach folgte die Wahl.
Der neue Plattdeutsche Rat
Nach Auszählung der Stimmen stehen die Mitglieder des neuen Rates nun fest: Wiedergewählt wurden Ingrid Bindzus aus Lauenburg, Marianne Ehlers aus Welt, Christel Fries aus Eckernförde, Klaus Jensen von Pellworm (in Abwesenheit) und Dirk Söhren aus Kiel. Frischen Wind ins Gremium bringen Jutta Hanke aus Heikendorf und Sylvia Glismann aus Schwentinental, die sich beide erstmals für den Rat beworben haben.
Peter Stoltenberg, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB), der die Geschäfte des Rates führt, sicherte dem Rat auch in Zukunft wieder die volle Unterstützung des SHHB zu: „Plattdüütsch bruukt Stütt un dorför schölen wi uns gemeensam stark maken.“