07.05.2021 | Kultur/Geschichte Aktuelles

Hallo Heimat!

In der neuen Folge unseres Podcasts sprechen wir mir Dietlind Kautzky über die Verbrechen der NS-Diktatur.

"Der 8. Mai 1945 als Datum der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Gleichzeitig steht er für die Überwindung der NS-Diktatur und ihrer Verbrechen. So widersprüchlich die historischen Erfahrungen auch waren: Zusammenbruch, totale militärische Niederlage, Befreiung der überlebenden Verfolgten aus Konzentrationslagern und Gefängnissen, Katastrophe und „Stunde Null“ – der 8. Mai 1945 ist ein epochaler Einschnitt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts und nicht zuletzt die Bedingung der Möglichkeit für eine humane und demokratische Neuorientierung nach den Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft. Nach intensiven Kontroversen ab Mitte der 1980er Jahre wird der 8. Mai 1945 heute zunehmend als „Tag der Befreiung“ gedeutet." Ein Initiativkreis hat es geschafft, den 8. Mai zum ersten Mal als Gedenktag in Schleswig-Holstein zu initiieren.

Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wurden Gefangene des Polizeigefängnisses in Hamburg Fuhlsbüttel in das Arbeitserziehungslager nach Kiel verlegt. An den Todesmarsch erinnern Engagierte wie die Kielerin Dietlind Kautzky. Bernadett Skala traf sie am Mahnmal auf dem ehemaligen Arbeitserziehungslager Nordmark in Kiel-Russee. Unsere neue Folge "Hallo Heimat" - der Schleswig-Holstein-Schnack". (auch bei Spotify, Deezer und Audible)