21.04.2020 | Kultur/Geschichte Aktuelles

Soforthilfeprogramm Heimatmuseen

Regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten können Mittel beantragen.

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Museumbund e.V. richtet sich insbesondere an Heimatmuseen in ländlichen Räumen und bietet eine Förderung unter anderem bei Maßnahmen zum Bauunterhalt, zur Instandsetzung und zur Modernisierung. Das Projekt wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert.
Unsere Heimatmuseen und Bodendenkmäler in ländlichen Räumen sind prägende Bestandteile der deutschen Kulturlandschaft. Sie wirken integrativ in die Fläche und wirken als außerschulische Lern- und Erfahrungsorte. Auch konzentriert sich hier eine lokale Expertise, von der weit über die Region
hinaus größere Kultureinrichtungen an zentralen Orten maßgeblich profitieren. Doch nicht erst mit der aktuellen Krise stehen Heimatmuseen vor erheblichen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen können oft nicht umgesetzt werden. Hier setzt das Soforthilfeprogramm an.

Antragsberechtigt sind regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in Kommunen mit bis zu 20.000 Einwohnern. Die Höhe der Förderung ist auf je 25.000 Euro begrenzt und kann ab dem 20. April 2020 beantragt werden.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und den näheren Bedingungen finden Sie hier.